Gesundheitsregionᵖˡᵘˢ Landkreis Lindau (Bodensee)

Als sektorenübergreifendes Netzwerk des Öffentlichen Gesundheitsdienstes identifiziert die Gesundheitsregionᵖˡᵘˢ regionale Bedarfe und entwickelt, koordiniert und begleitet gemeinsam mit Partnern Projekte und Maßnahmen für Gesundheitsförderung, Prävention, Versorgung und Pflege.

Die Gesundheitsregionᵖˡᵘˢ Landkreis Lindau (Bodensee) ist das sektorenübergreifende Netzwerk des Öffentlichen Gesundheitsdienstes für Gesundheitsförderung, Prävention, Gesundheitsversorgung und Pflege. Auf Grundlage der Gesundheitsberichterstattung und unter Berücksichtigung regionaler Lebenswelten, Besonderheiten und Bedürfnisse analysiert sie gesundheitliche Fragestellungen, identifiziert Handlungsbedarfe und wirkt beratend, vernetzend, moderierend und koordinierend. Gemeinsam mit den beteiligten Akteuren entwickelt sie Maßnahmen zur Weiterentwicklung regionaler Strukturen und Prozesse und fördert Partizipation, gesundheitliche Chancengleichheit und bestmögliche Gesundheit für alle.

Website des Angebots

  • Anbieter: Gesundheitsamt – Landkreis Lindau (Bodensee)
  • Ort: Landkreis Lindau (Bodensee)
  • Laufzeit: Ab 01.01.2021
  • Thema: Gesundheitskompetenz verbessern
    Psychische Gesundheit stärken
    Gesund ernähren
    Bewegung fördern
    Gesundheit im Klimawandel schützen
    Sucht vorbeugen
    Exzessive Mediennutzung begegnen
  • Lebenswelt: Familie
    Krippe / Kindertageseinrichtung / Kindertagespflege
    Schule
    Lehr- oder Ausbildungsstätte
    Arbeit & Betrieb
    Einrichtung der ambulanten Versorgung (z. B. Praxen, Apotheken)
    Einrichtung der (teil-) stationären Versorgung
    Häusliche Pflege
    Teilstationäre Pflege
    Stationäre Pflege
    Verein
    Kommunales Setting
  • Altersgruppe: Säuglinge (bis unter 1 Jahr)
    Kleinkinder (1-3 Jahre)
    Kinder (4-12 Jahre)
    Jugendliche (13-17 Jahre)
    Junge Erwachsene (18-29 Jahre)
    Erwachsene (30-64 Jahre)
    Ältere (ab 65 Jahre)
    Hochbetagte (ab 80 Jahre)
  • Form: Digitales Angebot
    Präsenzangebot
    Informationsmaterial (print, online)
  • Barrierefreiheit: Barrierefreier Zugang der Räumlichkeiten, Digitale Barrierefreiheit bei Onlineangeboten
  • Geschlechtsspezifisch: Weiblich, männlich

Ziel der Gesundheitsregionᵖˡᵘˢ Landkreis Lindau (Bodensee) ist es, die Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern und Gesundheitsförderung, Prävention, Gesundheitsversorgung und Pflege regional bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Dazu sollen gesundheitliche Fragestellungen frühzeitig erkannt, prioritäre Handlungsbedarfe auf Grundlage der Gesundheitsberichterstattung und regionaler Erkenntnisse abgeleitet sowie geeignete Maßnahmen und Projekte gemeinsam mit den beteiligten Akteuren entwickelt werden.

Die Gesundheitsregionᵖˡᵘˢ stärkt die sektorenübergreifende Zusammenarbeit von Kommunen, Gesundheitsamt, medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, Sozial- und Bildungsträgern, Krankenkassen, Selbsthilfe, Vereinen und weiteren Partnern. Ziel ist es, vorhandene Angebote besser aufeinander abzustimmen, Versorgungslücken sichtbar zu machen, Doppelstrukturen zu vermeiden und tragfähige regionale Lösungen zu fördern.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Gesundheitskompetenz, der Förderung von Partizipation und der gesundheitlichen Chancengleichheit. Unterschiedliche Lebenswelten, regionale Besonderheiten und die Bedürfnisse verschiedener Bevölkerungsgruppen werden berücksichtigt, damit Angebote möglichst niedrigschwellig, zielgruppengerecht und wohnortnah gestaltet werden können.

Erfolgreiche Maßnahmen und Kooperationsstrukturen sollen langfristig verankert und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Damit trägt die Gesundheitsregionᵖˡᵘˢ dazu bei, gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen zu stärken und die bestmögliche Gesundheit für alle Menschen im Landkreis Lindau (Bodensee) zu unterstützen.

Die Gesundheitsregionᵖˡᵘˢ Landkreis Lindau (Bodensee) arbeitet als sektorenübergreifendes Netzwerk des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Ausgangspunkt sind die gesundheitliche Lage der Bevölkerung, Erkenntnisse der Gesundheitsberichterstattung sowie regionale Lebenswelten, Besonderheiten und Bedürfnisse. Auf dieser Grundlage werden gesundheitliche Fragestellungen analysiert, Handlungsbedarfe identifiziert und gemeinsam mit den beteiligten Akteuren priorisiert.

Zentrales Steuerungs- und Beteiligungsformat ist die regelmäßig tagende Gesundheitskonferenz. Dort werden Themen von regionaler Bedeutung beraten, priorisiert und in die weitere Bearbeitung überführt. Für längerfristige oder aktuelle Fragestellungen werden Arbeits- und Projektgruppen eingesetzt. Sie konkretisieren Bedarfe, entwickeln Lösungen und planen, begleiten und reflektieren Maßnahmen nach dem Prinzip des Public Health Action Cycle.

Die Geschäftsstelle übernimmt dabei insbesondere analysierende, beratende, vernetzende, moderierende und koordinierende Aufgaben. Sie organisiert die Arbeitsprozesse und Gremien, bündelt Fachwissen und bestehende Angebote, berät Politik und Verwaltung, entwickelt Fachkonzepte und Umsetzungsstrategien und unterstützt das Projekt- und Netzwerkmanagement. Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit Kommunen, Gesundheitsamt, medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, Krankenkassen, Sozial- und Bildungsträgern, Selbsthilfe, Wohlfahrtsverbänden, Vereinen, Hochschulen und weiteren themenspezifischen Partnern. Im Sinne von „Health in All Policies“ können auch Akteure außerhalb des unmittelbaren Gesundheitsbereichs einbezogen werden.

Aus den priorisierten Handlungsbedarfen entstehen konkrete Projekte, Veranstaltungen, Kampagnen, Informationsangebote und weitere Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention. Die Gesundheitsregionᵖˡᵘˢ initiiert, koordiniert, begleitet oder unterstützt diese Vorhaben und führt sie je nach Thema gemeinsam mit den zuständigen Partnern durch. Dabei werden unterschiedliche Zielgruppen und Lebenswelten berücksichtigt und bestehende Angebote möglichst gebündelt, sichtbar gemacht und weitervermittelt. Die Projekte Gesundheitsbotschafter und Gesundheitswoche sind Beispiele dieser Arbeitsweise, werden im Präventionspool jedoch als eigenständige Angebote erfasst.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Informationsmaterialien und digitale Kommunikation begleiten die Aktivitäten. Ergebnisse, Erfahrungen und Rückmeldungen werden dokumentiert, in den Gremien reflektiert und für die Weiterentwicklung der Strukturen und Maßnahmen genutzt. Erfolgreiche Ansätze sollen verstetigt, auf weitere Bereiche übertragen und nachhaltig im Landkreis verankert werden.

Seit dem Start im Jahr 2021 hat die Gesundheitsregionᵖˡᵘˢ Landkreis Lindau (Bodensee) ein dauerhaftes sektorenübergreifendes Netzwerk mit Akteuren aus Gesundheitswesen, Pflege, Kommunen, Sozial- und Bildungsbereich, Selbsthilfe und Zivilgesellschaft aufgebaut. Bis Ende 2025 fanden neun Gesundheitsforen statt. Die Gesundheitsregion organisierte zudem die Präventionskonferenz zur regionalen Verankerung des Masterplans Prävention. Mit der ersten Gesundheitskonferenz am 6. Mai 2026 wurde die Gremienarbeit nach der Verstetigung fortgeführt und weiterentwickelt.

Von 2021 bis Ende 2025 wurden über 60 Sitzungen der Arbeits-, Unterarbeits- und projektbezogenen Steuerungsgruppen durchgeführt. In diesen Gremien wurden regionale Bedarfe analysiert, fachliche Perspektiven gebündelt, gemeinsame Ziele entwickelt und konkrete Maßnahmen vorbereitet, umgesetzt oder weiterentwickelt.

Zu den unmittelbar nachweisbaren Ergebnissen gehören regionale Bestands-, Bedarfs- und Bedürfnisanalysen sowie zahlreiche Projekte und Maßnahmen zur Gesundheitskompetenz und Prävention, psychischen Gesundheit, Demenzsensibilisierung und -früherkennung, Wiederbelebung und AED-Versorgung, zum Hitze- und UV-Schutz, zur Pflege und zur ärztlichen Versorgung. Wiederkehrende Formate wie die Gesundheitswoche und das Projekt Gesundheitsbotschafter werden aufgrund ihres eigenständigen Umfangs separat im Präventionspool dargestellt.

Durch die Netzwerkarbeit wurden Partner zusammengeführt, Zuständigkeiten geklärt, bestehende Angebote gebündelt und Fördermittel für regionale Maßnahmen erschlossen. Dauerhafte beziehungsweise weiterentwickelte Strukturen wie der Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin, der Regionale Ausbildungsverbund Pflege, die Allianz Demenz und die verstetigte Geschäftsstelle stärken die Zusammenarbeit über einzelne Projekte hinaus.

Beobachtbar sind eine engere Abstimmung der beteiligten Akteure, eine höhere Sichtbarkeit gesundheitsbezogener Angebote und eine stärkere gemeinsame Bearbeitung regionaler Bedarfe. Langfristig sollen dadurch gesundheitsförderliche Strukturen, Gesundheitskompetenz und gesundheitliche Chancengleichheit verbessert werden. Direkte gesundheitliche Wirkungen auf Bevölkerungsebene können derzeit nicht für alle Maßnahmen einheitlich nachgewiesen werden.

  • Ansatz: Verhaltens- und Verhältnisprävention
  • Qualitätskriterien: Erkenntnisse aus der Gesundheitsberichterstattung
    Bedarfsermittlung
    Qualitätssicherung/-management
    Niedrigschwellige Arbeitsweise (Barrierearmut, Inklusion, gleichberechtigte Teilhabe)
    Gesundheitliche Chancengleichheit
  • Evaluation: Die Gesundheitsregionᵖˡᵘˢ wirkt an der Gesamtevaluation des LGL mit.

Anbieter

Gesundheitsamt – Landkreis Lindau (Bodensee)
Bregenzer Straße 35
88131 Lindau (Bodensee)

Thomas Kaleja
Telefon: 08382270229
E-Mail-Adresse: gesundheitsregionplus@landkreis-lindau.de

Das Gesundheitsamt sorgt für die Gesundheit der Bevölkerung in seiner Zuständigkeit durch ein breites Spektrum an Leistungen.

https://www.landkreis-lindau.de

Letzte Aktualisierung: 31.07.2026

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