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„Mein Körper ist mein Freund“ ist ein theaterpädagogisches Präventionsprojekt zur Vorbeugung sexueller Grenzverletzungen für Kinder der 1. bis 4. Jahrgangsstufe. Das interaktive Theaterstück mit Live-Musik stärkt Kinder darin, ihren Körper positiv wahrzunehmen, eigene Grenzen zu erkennen, „Nein“ zu sagen und sich Hilfe bei vertrauten Erwachsenen zu holen. Ergänzt wird die Aufführung durch Fortbildungen für Lehrkräfte, einen Elternabend sowie pädagogische Materialien zur nachhaltigen Verankerung der Inhalte im Schulalltag.
Website des Angebots
Ziel des Präventionsangebots ist es, Kinder frühzeitig in ihrer Selbstwahrnehmung, ihrem Selbstwertgefühl und ihrer Handlungskompetenz zu stärken. Das Theaterprojekt vermittelt altersgerecht, dass jedes Kind das Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit hat. Die Kinder lernen, eigene Gefühle ernst zu nehmen, persönliche Grenzen wahrzunehmen und zu kommunizieren sowie die Grenzen anderer zu respektieren. Sie werden darin bestärkt, „Nein“ zu sagen, zwischen guten und schlechten Geheimnissen zu unterscheiden und sich bei belastenden oder grenzverletzenden Situationen vertrauensvoll an Erwachsene zu wenden. Durch die Verbindung von Theater, Live-Musik und pädagogischer Begleitung werden die Inhalte emotional erlebbar und nachhaltig verankert. Die begleitende Fortbildung für Lehrkräfte, der Elternabend sowie Unterrichtsmaterialien unterstützen Schulen dabei, das Thema Prävention langfristig im Schulalltag zu verankern und eine Kultur des Hinschauens, der Achtsamkeit und des Vertrauens zu fördern. Das Projekt verfolgt einen ressourcenorientierten Ansatz: Es macht Kindern keine Angst, sondern stärkt sie in ihren Fähigkeiten, schützt vor Grenzverletzungen und fördert Selbstbestimmung, Respekt und gegenseitige Wertschätzung.
Das Präventionsangebot verbindet professionelles Theater mit pädagogischer Begleitung und schafft einen geschützten Rahmen, in dem Kinder, Lehrkräfte und Eltern gemeinsam für das Thema sensibilisiert werden.
Kern des Projekts ist das Theaterstück „Mein Körper ist mein Freund“, das von einer Schauspielerin, einem Schauspieler und einem Live-Musiker aufgeführt wird. Anhand lebensnaher Alltagssituationen erleben die Kinder, wie Grenzverletzungen entstehen können und welche Handlungsmöglichkeiten sie haben. Schwierige Situationen werden altersgerecht, lösungsorientiert und ohne Angsterzeugung dargestellt. Durch Schauspiel, Live-Musik, Lieder und wiederkehrende Bilder werden die Inhalte emotional erfahrbar und nachhaltig verankert.
Die Kinder werden darin bestärkt, ihrem Gefühl zu vertrauen, eigene Grenzen wahrzunehmen, „Nein“ zu sagen, zwischen guten und schlechten Geheimnissen zu unterscheiden sowie sich Hilfe bei vertrauten Erwachsenen zu holen. Gleichzeitig wird vermittelt, die Grenzen anderer Menschen zu respektieren.
Das Theaterprojekt ist in ein umfassendes Präventionskonzept eingebettet. Vor der Durchführung erhalten Lehrkräfte eine fachliche Fortbildung, in der Grundlagen zum Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder sowie Hinweise zur Präventionsarbeit und zur Nachbereitung vermittelt werden. Ein begleitender Elternabend mit Aufführung des Theaterstücks informiert Eltern und Erziehungsberechtigte und fördert den Austausch zwischen Schule, Familie und Fachkräften.
Am Projekttag finden in der Regel zwei Theateraufführungen statt. Im Anschluss bereiten die Lehrkräfte die Inhalte anhand bereitgestellter Arbeitsmaterialien mit den Kindern im Unterricht nach. Die pädagogische Fachkraft, die an beiden Projekttagen mit vor Ort ist, steht den Kindern sowie auch den Lehrkräften für Einzelgespräche zur Verfügung. Eine abschließende Feedbackrunde mit den Lehrkräften dient der Reflexion und unterstützt die nachhaltige Verankerung der Präventionsinhalte im Schulalltag.
Das Projekt wurde gemeinsam mit Fachkräften entwickelt und wird fachlich vom Institut FENESTRA – Praxisorientierte Forschung für Prävention gegen sexuelle Gewalt – begleitet. Die Verbindung von professioneller Theaterkunst, wissenschaftlich fundierter Präventionspädagogik und nachhaltiger schulischer Nachbereitung macht das Angebot zu einem wirksamen Baustein der Präventionsarbeit an Grundschulen.
Das Präventionsprojekt „Mein Körper ist mein Freund“ wird seit 2001 bundesweit an Grundschulen durchgeführt und kontinuierlich in Zusammenarbeit mit Fachkräften aus der Präventionsarbeit weiterentwickelt. Die langjährige Nachfrage sowie zahlreiche positive Rückmeldungen von Schulen, Lehrkräften, Eltern und Fachberatungsstellen bestätigen die hohe Akzeptanz und Praxistauglichkeit des Konzepts.
Aus den Rückmeldungen geht hervor, dass das Theaterstück Kinder dazu ermutigt, offen über Gefühle, persönliche Grenzen und belastende Situationen zu sprechen. Lehrkräfte berichten, dass die Aufführung einen niedrigschwelligen Zugang zu einem sensiblen Thema schafft und die anschließenden Unterrichtsgespräche erleichtert. Eltern erleben den begleitenden Informationsabend als hilfreiche Unterstützung, um mit ihren Kindern über Grenzverletzungen und Selbstschutz ins Gespräch zu kommen.
Die Kombination aus professioneller Theaterkunst, Live-Musik, pädagogischer Begleitung und strukturierter Nachbereitung trägt dazu bei, dass die vermittelten Inhalte nachhaltig im Schulalltag verankert werden. Das Projekt stärkt Kinder darin, ihrem Gefühl zu vertrauen, eigene Grenzen wahrzunehmen und sich in schwierigen Situationen Unterstützung bei vertrauten Erwachsenen zu holen. Gleichzeitig werden Lehrkräfte und Eltern in ihrer Rolle als wichtige Bezugspersonen gestärkt und für einen sensiblen und professionellen Umgang mit dem Thema sensibilisiert.
Informationsangebot Kompetenztraining Ausstellung / Event Sonstiges: Theaterprojekt
Letzte Aktualisierung: 14.08.2026
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