PräventionspoolBayern
ZPG
Fast alle gesundheitlichen Merkmale weisen einen Sozialgradienten dergestalt auf, dass eine schlechtere soziale Lage mit einer schlechteren Gesundheit in Zusammenhang steht. Ein zentraler Indikator für die soziale Lage ist in vielen Studien der Bildungsstatus, häufig mit dem Erwerbsstatus und dem Einkommen im „Winkler-Index“ kombiniert. Betroffen sind Familien mit geringem Einkommen und Armutsgefährdung, insbesondere Alleinerziehende, Familien mit Migrationshintergrund und Migrationserfahrungen sowie Menschen mit wenig sozialer Unterstützung.
Thema Psychische Gesundheit stärken, Gesunden Schlaf fördern, Mund- und Zahngesundheit fördern
Lebenswelt kein Setting-Bezug
Altersgruppe Erwachsene (30-64 Jahre), Jugendliche (13-17 Jahre), Junge Erwachsene (18-29 Jahre)
Form Informationsmaterial (print, online), Telefonisches Angebot, Präsenzangebot, Digitales Angebot
Laufzeit 01.11.2025 01.01.2026
Sprachen Deutsch
Zuletzt aktualisiert: 31.12.2025
Seit sechs Jahren unterstützt "Gutes vereint" Münchner Vereine.
Niederschwelliges Heranführen an Themen wie gesunde Ernährung, Bewegung, Entspannung und andere sowie Stärkung der Erziehungskompetenz von Eltern durch Themenworkshops und Eltern- Kind-Einheiten zum gemeinsamen Spiel. Es sollen Gelegenheiten geschaffen werden, sich in einem geschützten Rahmen sportlich zu betätigen und an einem Kurs (z. B. BIG) teilzunehmen.
Familien soll ermöglicht werden, gemeinsam Freude und Spaß zu erleben
Ausbau des sozialen Netzwerkes für die Familien durch persönliches Kennenlernen neuer Angebote und Ansprechpartner.
Einbinden einzelner Kulturvereine und Bewerbung ihrer Angebote.
Die Gesundheitstage finden in der wohnortnahen Grundschule und dem gegenüberliegenden Abenteuerspielplatz statt. Die Familien kennen diese Örtlichkeiten und das Personal. Berücksichtigt werden grundlegende Kriterien der Arbeit mit benachteiligten Familien wie niedrigschwelliger Zugang, geschützter Rahmen, Entlastung der Teilnehmenden sowie die Berücksichtigung von Grundbedürfnissen.
Die Gesundheitstage bieten verschiedene Workshops, Spielstationen und offene Mitmachangebote, z. B.:
Kurse mit pädagogischen Inhalten
Bewegungskurse (z. B. HipHop, Zumba, Lifekinetik, Kurse für Väter und Söhne wie Bogenschießen, Taekwondo, Kickboxen, Selbstverteidigung, Basketball)
Entspannungskurse
ein Basteltisch des deutsch-russischen Kulturvereins Brücken e. V.
Der Besuch der Familien wird auch genutzt, um Themen zu transportieren, die nicht von sich aus Anreiz wären, wie „Zucker in Getränken“, „Was erhält mich gesund – was kann ich beitragen?“, „Suchtprävention in der Familie“ und andere. Jedes Jahr wird eine andere Beratungsstelle vorgestellt, z. B. Schwangeren- oder Ernährungsberatung. Es gibt für die Familien ein kostenloses Essen und eine Familien-Laufkarte.
Die Gesundheitstage werden jedes Jahr dokumentiert und in einer Selbstevaluation überprüft. Grundlage sind die Good Practice-Kriterien des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit. Die Teilnehmerzahl entwickelte sich seit Beginn von ca. 70 auf 120 Teilnehmer pro Jahr.
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Psychische Gesundheit stärken Gesunden Schlaf fördern Mund- und Zahngesundheit fördern
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Beratungsangebot Ausstellung/Event Auszeichnung/Wettbewerb Quartiers-/Gemeinwesenarbeit Interventionsprojekt
Barrierefreier Zugang der Räumlichkeiten
Präventionsfonds GKV-Bündnis für Gesundheit Sozialversicherungsträger
Kostenpflichtig, aber erstattbar
trägt die Bezeichnung Good Practice des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit
Gesundheitliche Chancengleichheit Das Präventionsangebot beruht auf einem bereits evaluierten Konzept/Vorgehen, nämlich (unten angeben)
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