Am Rande des Regenbogens – Theaterstück zur Resilienzförderung und Depressionsprävention

Theaterpädagogisches Präventionsprojekt zur Stärkung von Resilienz, Selbstwirksamkeit und psychischer Gesundheit bei Jugendlichen.

„Am Rande des Regenbogens“ ist ein theaterpädagogisches Präventionsprojekt zur Förderung der psychischen Gesundheit von Jugendlichen ab 13 Jahren. Das Theaterstück begleitet zwei junge Menschen auf ihrer Suche nach Selbstvertrauen, innerer Stärke und ihrem eigenen Lebensweg. Themen wie Selbstwirksamkeit, Ängste, Selbstwert, Freundschaft, Loslassen und Zukunftsperspektiven werden lebensnah und hoffnungsvoll erzählt. Mit Schauspiel, Live-Musik und anschließender pädagogischer Vertiefung stärkt das Projekt Resilienz, Lebensfreude und die Fähigkeit, Herausforderungen konstruktiv zu begegnen.

Website des Angebots

  • Ort: Bundesweit
  • Laufzeit: Ab 01.04.2015
  • Thema: Gesundheitskompetenz verbessern
    Psychische Gesundheit stärken
    Stress reduzieren
  • Lebenswelt: Schule
  • Altersgruppe: Jugendliche (13-17 Jahre)
  • Form: Präsenzangebot
    Informationsmaterial (print, online)
  • Barrierefreiheit: Barrierefreier Zugang der Räumlichkeiten
  • Kosten: 1400 € (erstattbar)

Ziel des Präventionsangebots ist es, die psychische Gesundheit und Resilienz von Jugendlichen zu stärken sowie ihre Fähigkeit zu fördern, persönliche und schulische Herausforderungen konstruktiv zu bewältigen. Das Theaterstück unterstützt junge Menschen dabei, ihre eigenen Stärken, Bedürfnisse und Werte wahrzunehmen, Vertrauen in die eigene Gestaltungskraft zu entwickeln und ihren individuellen Lebensweg selbstbewusst zu gestalten.

Im Mittelpunkt stehen Schutzfaktoren der psychischen Gesundheit wie Selbstwirksamkeit, Optimismus, Selbstwertgefühl, Achtsamkeit, soziale Verbundenheit und die Fähigkeit zur Selbstregulation. Die Jugendlichen werden angeregt, sich mit Themen wie Ängsten und Zweifeln, Freundschaft, familiären Erwartungen, dem Loslassen belastender Erfahrungen sowie eigenen Zukunftswünschen auseinanderzusetzen. Dabei erleben sie, dass Krisen und Unsicherheiten zum Leben gehören und bewältigt werden können.

Das Projekt verfolgt einen ressourcenorientierten Präventionsansatz. Es richtet den Blick nicht auf Defizite oder psychische Erkrankungen, sondern auf die Entwicklung innerer Ressourcen und persönlicher Handlungsmöglichkeiten. Die Jugendlichen werden ermutigt, ihre Gefühle ernst zu nehmen, Unterstützung anzunehmen und Vertrauen in ihre eigene Entwicklung zu gewinnen.

Durch die Verbindung von professionellem Theater, Musik und theaterpädagogischer Nachbereitung werden die Inhalte emotional erfahrbar und regen zur persönlichen Reflexion sowie zum Austausch innerhalb der Gruppe an. Das Angebot leistet damit einen Beitrag zur Förderung der seelischen Gesundheit, zur Prävention psychischer Belastungen und depressiver Entwicklungen sowie zur Stärkung von Lebenskompetenzen und Zukunftszuversicht.

Das Präventionsangebot verbindet professionelles Theater mit theaterpädagogischer Reflexion und praxisnahen Übungen zur Förderung der psychischen Gesundheit. Im Mittelpunkt steht das Theaterstück „Am Rande des Regenbogens“, das Jugendliche auf einfühlsame und lebensnahe Weise dazu einlädt, sich mit den Herausforderungen des Erwachsenwerdens auseinanderzusetzen.

Anhand der beiden Hauptfiguren Amira und Matteo werden Themen wie Selbstwert, Selbstwirksamkeit, Ängste und Zweifel, familiäre Erwartungen, Freundschaft, Zukunftsperspektiven und persönliche Träume aufgegriffen. Begleitet von einer symbolischen Figur entdecken die Jugendlichen neue Sichtweisen auf ihr Leben und entwickeln Strategien, um mit Belastungen konstruktiv umzugehen. Das Stück vermittelt dabei Hoffnung, Zuversicht und die Erfahrung, dass Veränderungen möglich sind und jeder Mensch über innere Ressourcen verfügt, die gestärkt werden können.

Schauspiel, Live-Musik und eine bildhafte Inszenierung schaffen einen emotionalen Zugang zu den Themen und regen zur persönlichen Auseinandersetzung an. Die Jugendlichen erleben, dass Gefühle wie Angst, Unsicherheit oder Überforderung zum Leben gehören und dass Selbstfürsorge, Selbstannahme und soziale Beziehungen wichtige Schutzfaktoren für die psychische Gesundheit darstellen.

Zur nachhaltigen Vertiefung wird das Theaterstück durch umfangreiche theaterpädagogische Materialien ergänzt. Diese enthalten zahlreiche Übungen und Methoden zur Weiterarbeit im Unterricht oder in der Jugendarbeit, beispielsweise zur Wahrnehmung eigener Stärken, zum Umgang mit Stress und Belastungen, zur Selbstregulation, zu Achtsamkeit, Vertrauen, Grenzen, Zukunftswünschen und sozialen Beziehungen. Die Übungen fördern die Reflexion, den Austausch innerhalb der Gruppe und die Entwicklung persönlicher Bewältigungsstrategien.

Die Aufführung richtet sich an Jugendliche ab 13 Jahren und kann durch Gespräche oder theaterpädagogische Workshops ergänzt werden. Das Konzept wurde gemeinsam mit Fachkräften entwickelt und fachlich durch den Leiter der psychosomatischen Abteilung der Kinderklinik Memmingen begleitet. Dadurch verbindet das Angebot professionelle Theaterkunst mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen zur Resilienzförderung und Prävention psychischer Belastungen.

„Am Rande des Regenbogens“ wird seit vielen Jahren an weiterführenden Schulen und in Einrichtungen der Jugendarbeit eingesetzt. Das Theaterstück wurde gemeinsam mit Fachkräften entwickelt und kontinuierlich weiterentwickelt. Die langjährige Zusammenarbeit mit Schulen sowie zahlreiche positive Rückmeldungen von Lehrkräften und Jugendlichen bestätigen die hohe Akzeptanz und Praxistauglichkeit des Konzepts.

Die Rückmeldungen zeigen, dass das Theaterstück Jugendlichen einen niedrigschwelligen Zugang zu Themen wie Selbstwert, Ängsten, Zukunftsperspektiven, Selbstwirksamkeit und psychischer Gesundheit eröffnet. Die lebensnahen Figuren und die hoffnungsvolle Erzählweise erleichtern es, über persönliche Erfahrungen, Belastungen und eigene Ressourcen ins Gespräch zu kommen. Lehrkräfte berichten, dass das Stück die anschließende pädagogische Arbeit unterstützt und den Austausch innerhalb der Klasse fördert.

Die Verbindung von professioneller Theaterkunst, Live-Musik und umfangreichen theaterpädagogischen Materialien trägt dazu bei, dass die Inhalte nachhaltig vertieft werden können. Die Übungen fördern Selbstreflexion, Selbstregulation, soziale Kompetenzen und den Aufbau persönlicher Bewältigungsstrategien. Dadurch werden zentrale Schutzfaktoren der psychischen Gesundheit gestärkt und die Resilienz der Jugendlichen nachhaltig gefördert.

  • Ansatz: Verhaltensprävention
  • Qualitätskriterien: Bedarfsermittlung
    Partizipation (Beteiligung, Mitbestimmung, Teilhabe)
    Niedrigschwellige Arbeitsweise (Barrierearmut, Inklusion, gleichberechtigte Teilhabe)
    Gesundheitliche Chancengleichheit
  • Evaluation: Interne Ergebnisevaluation
    Interne Prozessevaluation
  • Andere Maßnahme: Theateraufführung

    Kompetenztraining
    Ausstellung / Event
    Sonstiges: Theateraufführung

Letzte Aktualisierung: 14.08.2026

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